Thema: Ach so !

Helicobacter Pylori

Der Heliobacter ist ein Bakterium, das im Magen lebt. Trotz der Salzsäure kann es im Magen überleben. Die australischen Ärzte Marshall und Warren entdeckten das Bakterium 1983.

Helicobacter pylori ist ein stäbchenförmiges Bakterium, welches die Magenschleimhaut befällt und dort eine Reihe unterschiedlicher Erkrankungen hervorrufen kann – vor allem Entzündungen und Geschwüre. Diese Beschwerden können akut auftreten und sich auch chronisch ausbilden, wodurch die Gefahr einer Entartung (Krebs) begünstigt wird.

Das Bakterium zählt zu den häufigsten Erregern chronischer Infektionen und hat schon über 380 Subformen ausgebildet.

Der Übertragungsweg von Helicobacter pylori ist noch nicht abschließend erforscht. Man vermutet vor allem eine fäkal-orale Infektion. Hierbei spielen verunreinigtes Trinkwasser und Schmierinfektionen eine wesentliche Rolle. Daneben wird auch eine Übertragung durch die Schmeißfliege (der Geruch von Kot oder Aas lockt diese Fliegen an) diskutiert.

Gelangt das Bakterium über den Mund in den menschlichen Organismus, wandert es bis zum Magen und nistet sich dort in der Schleimhaut ein, wo es vor der Magensäure geschützt ist.

Zusätzlich bildet das Bakterium das Enzym Urease, welches Harnstoff in Ammoniak und Kohlendioxid spaltet. Zum einen macht dies den pH-Wert badisch und damit für den Helicobacter erträglicher und zum anderen kurbelt dies die Produktion der Magensäure an.

Fast 90% der Magenschleimhautentzündungen und 80% aller Magengeschwüre werden auf einen Infekt mit Helicobacter pylori zurückgeführt. Auch an der Entstehung eines Zwölffingerdarm-Geschwürs ist das Bakterium wesentlich beteiligt. Der chronische Befall soll die Entstehung eines Magenkarzinoms oder des MALT-Lymphoms (Schleimhaut-assoziiertes Non-Hodgkin-Lymphom) begünstigen.

Die Helicobacter-Infektion bleibt oft symptomlos, kann daneben aber auch eine Reihe typischer Beschwerden verursachen. Hierzu zählen vor allem Sodbrennen, allgemeine Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen und Durchfall.

Aber auch hier gegen ist ein Kraut gewachsen!

Studien zufolge schützen Brokkolisprossen den Verdauungstrakt vor Entzündungen und Geschwüren. Die Sprossen senken im Magen die Belastung mit dem Bakterium Helicobacter pylori. Das Sulforaphan im Brokkoli soll einen „antibiotischen“ Effekt haben.

Grapefruitkernextrakt, grüner Tee, Gerstengrassaft Leinsamen und Flohsamenschalen sind gute Mittel um die Therapie zu unterstützen.

Wie Studien zeigen, wirken Cranberries auch gegen Helicobacter-pylori-Bakterien. Die roten Beeren enthalten so genannte Proanthocyanidine (Tannine), die verhindern, dass sich die Bakterien im Gewebe einnisten können.

Die Einnahme von Probiotika ist ein wichtiger Teil der Darmsanierung. Probiotika wirken jedoch nicht erst im Darm, sondern auch schon im Magen. Sie bekämpfen direkt vor Ort effektiv das Helicobacter Bakterium, allerdings muss es sich dabei um bestimmte probiotische Bakterienstämme handeln.

Es liegen bislang nur für wenige Stämme entsprechende Studien vor, die den probiotischen Kulturen eine Wirkung bei Helicobacter-Infektionen bescheinigen, das sind z. B. Lactobacillus reuteri, Lactobacillus johnsonii, Lactobacillus plantarum.

Der Lactobacillus reuteri scheint ein ganz spezifischer Unterstamm zu sein, der das Helicobacter Bakterium zielsicher aufspürt, es an sich bindet und dafür sorgt, dass es aus dem Magen entfernt und mit dem Stuhl ausgeschieden werden kann.

Auch die Ernährungsumstellung ist ein wichtiger Faktor in der Behandlung: Viel mehr Gemüse, mehr gute Fette und deutlich weniger Kohlenhydrate!

Dies ist kein Aufruf zur Selbstbehandlung, bitte geben Sie sich bei Beschwerden in fachkundige Behandlung!

Migräne

Migräne

Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die mit normalen
Kopfschmerzen wenig zu tun hat. Frauen leiden 3x häufiger als Männer an der Erkrankung. Oft beginnt die Migräne mi einer Aura, also mit Vorboten wie Gleichgewichtsstörungen, Seh- Riech- und Sprachstörungen und evtl. Flimmern im Gesichtsfeld. Dann ist den meisten Patienten klar jetzt geht es wieder los.
Zu den Symptomen der Migräne zählen: anfallartiger, pulsierender, halbseitiger, heftiger Kopfschmerz mit Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit. Auch Seh- und Sprachstörungen können auftreten.
Heute ist sich die Wissenschaft einig, dass bei Migräne ein Vitamin und Mineralstoffmangel zu Grunde liegt.
In einer Studie in einer Kopfschmerzklink im Taunus ist durch die Gabe der passenden Vitamine und Mineralstoffe über mindestens 3 Monate eine deutliche Besserung der Beschwerden eingetreten.
Sprechen Sie mich an, ich teste kinesiologisch was Ihnen fehlt oder über eine Blutanalyse im Labor.

Hatnäckige Pfunde

Screaming woman
Sie ernähren sich gesund!
Sie sind auf den neusten Stand der Ernährungswissenschaft!
Sie kennen sich wirklich gut aus!
Und trotzdem – die Pfunde sind hartnäckig und bleiben!

Woran kann das liegen?
Nicht immer ist die Ernährung Schuld, denn Ernährungswissenschaftler berücksichtigen nicht die Pathophysiologie Ihres Stoffwechsels!

Und da kann eines im Argen liegen:
Sie machen Sport, aber nur indoor – zur Fettverbrennung fehlt der Sauerstoff
Sie haben viel Stress – solange der Adrenalin und Cortisol Spiegel erhöht ist – keine Fettverbrennung (das reguliert sich auch nicht bei einem Kurzurlaub)
Sie haben die falschen Keime im Darm – Wissenschaftler haben festgestellt das Übergewichtige Keime im Darm haben, die aus Ballaststoffen noch Energie ziehen
Die Darmflora ist geschädigt und nimmt zu wenig Vitamine und Mineralien auf
Ihre Leber streikt – ( das merkt man nicht) es fehlen schlicht die passenden Verdauungsenzyme
Es besteht eine Fehlfunktion der Bauchspeicheldrüse
Sie essen zu schnell und kauen nicht ausreichend
Sie schlafen schlecht oder zu wenig
Ihr Stoffwechsel ist übersäuert oder ihr Magen ist zu basisch
Sie essen Lebensmittel die zwar gesund sind, aber ihr Körper reagiert mit Blockaden darauf (z.B. Soja enthält die stärksten Lebensmittel Allergene)
Sie trinken zu wenig stilles Mineralwasser
Sie essen Light- Produkte und benutzen Süßstoff
Sie haben einen Vitamin D Mangel. Forschungen haben nachgewiesen, dass Vitamin-D-Mangel zu Übergewicht und Fettablagerungen im Bauchbereich führt. Grund dafür ist, dass Vitamin D eine wichtige Rolle beim Abbau von Fetten spielt. Wenn man während einer Abnahmekur auch die Tagesdosis von Vitamin D erhöht, wird die Kur bessere Ergebnisse ergeben und ein flacher Bauch wird kein Traum mehr sein. Für eine effektivere Wirkung ist es ratsam, die Kalzium- und Beta-Carotin-Zufuhr zu erhöhen, z. B. durch den Verzehr von Orangen- und roten Obst- und Gemüsesorten und Milchprodukten. (Quelle: Natural Swiss)
Sie haben ohne es zu wissen eine Schwermetallbelastung (Impfung, Amalgam, belastete Lebensmittel – auch bio z.B. grüner Tee)
Sie essen viele plastikverpackte (BPA) Lebensmittel, diese stören nachweislich den Hormonhaushalt
Ihr Hormonhaushalt ist durch andere Gründe gestört – Wechseljahre, Schilddrüse, Nebennierenschwäche, Insulinresistenz, PCO
Sie nehmen Phytoöstrogene ein
Ihr Fettgewebe, besonders am Bauch – das weiß die Wissenschaft heute – ist kein „totes Gewebe“, sondern ein Organ das die verschiedensten Stoffe produziert, diese können den Fettabbau behindern
Sie müssen Medikamente einnehmen, Medikamente sind Vitamin und Mineralstoffräuber und können den Stoffwechsel negativ beeinflussen
Auch Geist und Seele spielen eine große Rolle

Eine Kalorie ist eben nicht eine Kalorie! Leider ist das nicht so einfach – nicht bei jedem wird gleich verstoffwechselt. Die gleiche Aufnahme der Nährstoffe haben eben unterschiedliche Auswirkungen auf den Stoffwechsel.

Sie finden das interessant und sind betroffen! Dann sprechen Sie mich noch heute an in einem kostenlosen telefonischen Info Gespräch.

Ich freue mich auf den Kontakt und nehme mir Zeit für Ihre Fragen! Handy 0157 545 901 10 Festnetz 02582/8645

Seien Sie neugierig und probieren Sie es aus!

Fleisch gesund?

Am 26. Oktober veröffentliche die WHO die
These rotes Fleisch und verarbeitetes Fleisch
ist krebserregend. Diese Meldung ist nicht neu
und man hört sie immer mal wieder. Aber was ist da dran?

Ich falle mal mit der Tür ins Haus, hier das Fazit aus der Carcingenicity of consumption of red and processed meat der Internationalen Agency for Research on Cancer.

[…] since no clear association [red meat and cancer] was seen in several of the high quality studies and residual confounding from other diet and lifestyle risk is difficult to exclude. The Working Group concluded that there is limited evidence in human beings for the carcinogenicity of the consumption of red meat […]
Übersetzt heißt das:
Da kein eindeutiger Zusammenhang zwischen rotem Fleisch und Krebs in einigen der hoch qualitativen Studien gesehen werden konnte und andere Ernährungs- und Lebenstilfaktoren nur schwer auszuschließen sind, kommt die Arbeitsgruppe zu folgendem Ergebnis: Die Hinweise, dass rotes Fleisch für Menschen krebserregend ist, sind äußerst limitiert.

Was wurde bei der Studie gemacht, oder besser gesagt, was wurde nicht gemacht! Es gab 800 verschiedene Studien die zusammengefasst wurden. In den ganzen Studien wurden die Lebensumstände, die Essgewohnheiten und die Qualität des Fleisches und der verarbeiteten Produkte nicht berücksichtigt!

Alfred Neugut – Onkologe an der Columbia Universität sagt:
„ Rauchen erhöht das Lungenkrebsrisiko um 2500%, 2 Scheiben geräucherter Speck das Risiko für Darmkrebs um 17%.“

Guckt man sich diese Zahlen genauer an, bedeutet das, das 20% aller Krebserkrankungen durch Rauchen entstehen und nur 3% durch verarbeitetes rotes Fleisch.
Als Krebserregend wird laut Wissenschaft Tabak, Alkohol, Asbest, verarbeitetes rotes Fleisch und Sonnenlicht eingestuft!

Man könnte die Studie auch so auslegen: unverarbeitet Fleisch ist gesünder als verarbeitetes! Und da sind wir wieder bei der Tatsache: Das generell unverarbeitete Lebensmittel gesund und nährstoffreich sind!!

Natürlich sollte ich wissen, wo das Fleisch herkommt und was drin ist in der Wurst.
Fleisch aus konventionellen Mastbetrieben enthält mehr Arachidonsäure. Diese Säure entsteht durch wenig Bewegung und einem hohen Stress Pegel. Die Arachidonsäure fördert Entzündungen im Körper und soll dadurch Krebs erzeugen. Dazu kommt das die Tiere nicht mit Gras gefüttert werden, dadurch ist der Omega 3 Gehalt zu gering, der wiederum entzündungshemmend wirkt.

Fazit:
Fleisch ist eine wertvolle Quelle für Eiweiß und Vitamin B12. Der Körper ist essentiell auf Eiweiß und Vitamin B12 angewiesen.
Fleisch und Wurst von Weidetieren in Maßen zusammen mit einer großen Portion Antioxidantien reichem Gemüse, gepaart mit ausreichend Bewegung und einer positiven Lebenseinstellung hält uns gesund und fit!

Seien und bleiben Sie neugierig!

Was ist Diät?

Hippokrates griechischer Arzt von Kos 460 – 370 v.Chr.
Gründer der Wissenschaft und Medizin war der Zusammenhang zwischen Gesundheit und ausgewogener Ernährung sehr bewusst.
Diät ist griechisch diaita und heißt Lebensweise. Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper braucht Entspannung, Bewegung und eine entsprechende Ernährung. Für Hippokrates war Diät genau das – eine gesunde Lebensweise!
Heute verbinden wir mit dem Wort Diät mit Abnehmen, Verzicht, Einschränkungen, und bei Krankheit müssen wir eine Diät einhalten. Alles ist negativ behaftet und möglichst nur für eine gewisse Zeit ein zuhalten.
Reduktionsdiäten und Versprechungen gibt es dafür zu Hauf!
Mal ist das Fett Schuld, dann die Kohlenhydrate, der eine sagt mehr Eiweiß, der nächste sagt zu viel Eiweiß macht krank. Der andere legt Wert auf Vollkorn und dann soll man wieder mehr Obst und Gemüse essen. Beim einen werden Kalorien gezählt und beim anderen wird Fett durch Bewegung verbrannt.
Bei all den Informationen werden die Fragezeichen immer größer.
Was ist denn jetzt richtig?????
Viele Menschen haben meist schon unterschiedliche Diäten ausprobiert, meist hat es funktioniert. Doch die Deutschen werden trotzdem immer dicker und kränker.
Was läuft da falsch?
Warum schlägt der JOJO Effekt immer wieder zu?
Bei einer Diät wird in der Regel viel weniger gegessen, der Körper schaltet den Stoffwechsel runter um mit dem Angebot zu Recht zu kommen. Isst man dann wieder normal, sagt der Körper super „jetzt speichere ich erstmal alles was kommt, damit ich gerüstet bin für die nächste Diät“.
Um den JOJO Effekt aus zu tricksen muss das Gewicht langsam reduziert werden. Der Körper braucht dafür vitalstoffreiche Lebensmittel. Dazu noch etwas Bewegung und Entspannung und schon haben wir die gesunde Lebensweise. Dabei ist jeder individuell und so sollte auch seine Lebensweise sein.
Noch eins wusste Hippokrates – Der Tod sitzt im Darm!
Viele Deutsche haben Probleme mit der Verdauung. Falsche Ernährung, zu wenig Bewegung, Stress, Medikamente und Umwelteinflüsse schädigen unsere Darmflora. Im Darm ist der größte Teil unseres Immunsystems und eine gute Darmflora wirkt wie ein Schutzschild für Krankheitserreger und andere schädliche Substanzen. Auch hier schützt uns eine gesunde Lebensweise!

Finden Sie Ihre gesunde Lebensweise, ich berate Sie gerne!
Seien Sie neugierig und probieren Sie es aus.

Dick oder Dünn

Übergewicht oder nicht – die Darmflora entscheidet.

Potsdamer Mikrobiologen haben einen Firmicutes Typ entdeckt, der aus dem Nahrungsbrei dem Körper große Mengen Kohlenhydrate zur Verfügung stellt. So werden täglich 150 bis 200 Kalorien zusätzlich aufgenommen gegen über den Menschen die diese Darmkeime nicht haben. Das macht aufs Jahr gerechnet eine Gewichtszunahme von ca. 10kg.

Da macht der Satz: „Ich sehe ein Stück Kuchen nur an und schon ist es auf meiner Hüfte“ durchaus Sinn.

Noch ungerechten ist, dass bei schlanken Menschen der Bacteroides Typ entdeckt wurde. Diese Keime sind so faul, das sie einen großen Anteil der Kohlenhydrate gar nicht verarbeiten. Diese Menschen scheiden ca. 10% ungenutzt aus.

Wie Sie Ihre guten Darmbakterien fördern und füttern können,
sprechen Sie mich an !

Seien Sie neugierig und probieren Sie es aus!

E Nummern

Die heile Welt der Lebensmittelkonzerne
Was ist denn drin in den leckeren Produkten?

Viele E Nummern werden eingesetzt um das Essen besonders haltbar, optisch ansprechend, cremig, sahnig, knusprig und lecker zu machen. Es muss gut riechen und der Geschmack soll uns verführen, besonders viel davon zu essen und es unbedingt wieder zu kaufen.

Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass dies nicht geschieht um den Verbrauchern ein gutes und gesundes Produkt zu bieten. Die Industrie will einfach und günstig produzieren und sie will verkaufen um Geld verdienen.

Durch verschiedene Zusätze währen die Produkte eigentlich ungenießbar, denn E Nummern schmecken bitter. Von Natur aus lehnen wir bitter ab, es könnte giftig sein. Also kommen Bitterblocker hinzu, damit das Produkt süß oder herzhaft schmeckt.

Wir lassen uns von der bunten Werbewelt täuschen! Der Mensch isst Produkte, die er eigentlich ablehnen würde. Der Körper wird mit Stoffen konfrontiert die ihn überfordern. Einige Stoffe sind nur ekelig, andere aber wirklich gesundheitsschädlich!

Über 7000 verschiedene Aromen werden eingesetzt, damit die Hühnersuppe nach Huhn schmeckt oder der Jogurt nach Erdbeeren oder Ananas. Die Grundlage z.B. für einen Erdbeerjogurt sind nicht Erdbeeren sondern Sägespäne die mit Aromen getränkt sind.

Der feine Kokosgeschmack in fertigen Süßspeisen sind Ausscheidungen eines Hefepilzes – Trichoderma Viride – dieser zersetzt Holz und bei der Verdauung entsteht Kokosaroma.

Vanille ist auch nicht das was wir uns vorstellen, in der Regel wird Vanillin eingesetzt und das ist ein Abfallprodukt der Holzindustrie.

Natriumglutamat ist ein Geschmacksverstärker, der sich auch hinter dem Pseudonym E 620 bis E625 oder unter der harmloseren Bezeichnung Aroma, Maltodextrin, Weizenprotein und Trockenmilcherzeugnis versteckt. Glutamat kann Kopfschmerzen, Herzklopfen, Übelkeit, Erbrechen usw. verursachen. Bekannt ist es unter dem China Restaurant Syndrom. Auch soll es Alzheimer und Parkinson und Multipler Sklerose begünstigen. Auf jeden Fall lässt es uns mehr essen als wir wollen und das macht dick! Der Verbrauch steigt stetig – 1976 wurden weltweit 262000 Tonnen eingesetzt und 2010 waren es 2,16 Millionen Tonnen.

E 330 – Zitronensäure wird unter anderem in Säften, Cola, Fanta, Eistee, Margarine, Gummibärchen, Tütensuppen, sogar in Baby und Kleinkinderprodukten eingesetzt. Wer glaubt das E 330 was mit Zitronen zu tun hat, liegt falsch. Der Schimmelpilz Aspergillus niger bildet es für die Industrie, als Nebenprodukt entsteht Gips, das in der Bauindustrie zum Einsatz kommt. Wir kennen diesen Pilz alle aus der Dusche, er sitzt schwarz in immer feuchten Ecken.
Zitronensäure ist in Toilettenreiniger und Entkalken mit dem Wahnhinweis ätzend und von Kindern fern halten versehen. Softdrinks und Süßigkeiten vernichten unter demselben Prinzip die Zähne. Ich spreche hier nicht von kleinen Karies Löcher sondern von Erosionen an den Zähnen – von den Zähnen bleiben nur noch Stummel über.

E 330 kann dazu beitragen, das Aluminium ins Gehirn transportiert wird. Bei Kindern ist die Blut – Hirnschranke noch nicht vollständig ausgebildet. Das heißt freien Zugang ins Gehirn. Aluminium kam gerade in den Verruf – durch Deos entsteht Brustkrebs – und was entsteht dann im Gehirn?

Aluminium wird eingesetzt um die Farben von Smaties und Co schön kräftig leuchten zu lassen. Als E 520 Aluminiumsulfat und E 559 Aluminiumsilicat wird es eingesetzt als Trennmittel in z.B. Tütensuppen oder Soßenpulvern und bei abgepacktem Käse – damit die Scheiben nicht zusammen kleben. Auch frisches Obst und Gemüse wird damit behandelt, damit es über den Transport die Farbe behält und im Supermarkt uns der leuchtend rote Apfel zum Kauf verführt!

E 223 Natriumdisulfat ist ein Konservierungsstoff und gehört zu der Gruppe der Schwefeldioxide E 220 bis E228. Er verhindert, dass das Produkt schnell verschimmelt und verdirbt. Außerdem verhindert es den Oxidationsprozess – die Kartoffel wird nicht braun. Einige menschliche Darmbakterien ernähren sich von Schwefeldioxiden und vermehren sich dann besonders stark. Die Bakterien mutieren zu aggressiven Mikroben, die Löcher in die Darmwand fressen. Dadurch wird die gesunde Darmflora aus dem Gleichgewicht gebracht und der Darm nachhaltig und massiv geschädigt. Wenn der Darm durchlöchert ist können Erreger, Schadstoffe und Allergene ungehindert in den Körper.

E 223 ist für 61 Lebensmittelgruppen zugelassen und man findet es vorwiegend in Kartoffelpüree, Röstis, 5 Minuten Terrine, Trockenobst, Fruchtzubereitungen, Frucht- und Gemüsesäfte, Senf, Würzmittel, Wein, Hamburger usw. Mit einem Hamburger wird der Grenzwert für die tägliche Aufnahme, bei einem Erwachsenen ca. 70kg schwer, schon um das 10 fache überschritten.

E 210 Benzoesäure ist ein chemisch synthetischer Konservierungsstoff, der Gruppe Benzoate E 210 bis E 213. Die Schwefeldioxide verhindern das ein Produkt schnell verdirbt. Es wird oft mit E 223 kombiniert. Das kann ein leichtes Prickeln auf der Zunge auslösen. Enthalten in Mayonnaisen, Fleisch und Wurstsalaten, Obst und Gemüsekonserven, sauer eingelegtem Gemüse wie z.B. Gurken und Fruchtsäften.
Übrigens diese E Nummern sind in Tiernahrung verboten, weil sie giftig sind!

Azo – Farbstoffe sind chemisch hergestellte Farben aus Steinkohleteer. Aus dieser schwarzen Masse wird Anilin gewonnen, diese übelriechende giftige Substanz ist der Grundstoff der Farbindustrie BASF ( Badische Anilin und Soda Fabrik ) und der Grundstoff für Lebensmittelfarben.
Es gibt 2000 verschiedene Azofarbstoffe, hier ein paar Beispiele:
E 102 Tartrazin, er zählt zu der Gruppe der Aluminiumfarblacke. Es ist ein gelber Farbstoff, der in Süßigkeiten, Softdrinks, Senf und Pudding enthalten ist.

E 122 Azorubin ist ein wasserlöslicher brauner Farbstoff, er zählt auch zu den Aluminiumlacken. Er färbt Fruchteis, Süßigkeiten, rote Getränke und Feingebäck.

E 124 Cochenillerot A ist der billige Ersatz für E 120 Karminrot, das aus Cochenille Läusen gewonnen wird. Er ist ein leuchtend roter Farbstoff der Gruppe Aluminiumlacke und färbt Süßigkeiten, Wurst, Marmeladen, alkoholische Getränke, Surimi und Lachsersatz.

E 131 Patentblau V ist auch ein Aluminiumfarblack, der zusammen mit E 102 und E 104 eine grüne Farbe ergibt. Findet Verwendung in der Süßwarenindustrie, bei Energy Getränken und Ostereierfarben.

E 172 Eisenoxide und Hydroxide je nach Zusammensetzung in gelb, rot, braun und schwarz. Die Eisenoxide werden aus Sulfat oder Chlorverbindungen synthetisiert. Eisenoxide sind für alle Lebensmittel zugelassen. In Brot, Nudeln, Milchprodukten, Honig, Fleischpasteten, Lachs und Garnelen. Außerdem in Kuchen, Süßigkeiten und Dragees. Oliven werden teilweise grün gepflückt und mit E 172 schwarz gefärbt.

Das Ganze ist gesetzlich völlig legal. Die Industrie muss nicht alles deklarieren, da es ein Urheberrecht auf die Zusammensetzung gibt. Die Grenzwerte sind nur für einzelne Zusatzstoffe, Kombinationen werden nicht berücksichtig. Die Kombination aus E Nummern ergeben einen schädigenden Mix, der nicht nur Kinder nachhaltig krank macht. Wissenschaftler sehen hier die Ursache für ADHS – Aufmerksam Defizit Hyperaktivität Störung.

Seien und bleiben Sie kritisch und informieren Sie sich!