Thema: Gesunde Lebensmittel

Sommer Sonne Beerenzeit!

Heidelbeeren, Brombeeren, Johannesbeere, Kirschen, Cranberry, Himbeeren:

Sie haben alle besonders viel Anthocyan (der blaue Farbstoff) das kraftvollste Antioxidans der Natur, es schützt vor Alterung und Entartung der Zellen.

Zusammen mit dem Eiweiß in Naturjogurt oder Quark wirkt es gegen Infektionen und stärkt die Immunabwehr.

Der hohe Vitamin C Gehalt und die Bioflavonoide stärken die Gefäße und unterstützen das Bindegewebe. Außerdem schützen die dunklen Beeren vor einer Retinopathie – Schädigung der Netzhaut im Auge.

Durch Ihre Durchblutung fördernde Wirkung unterstützen sie die Gehirnfunktion und steigert die geistige Leistungsfähigkeit. Sie beugt Arteriosklerose vor und schützt so vor Herzinfarkt und Schlaganfall.

Beerenfrüchte verbessert die Sauerstoff Versorgung im Körper und sorgen dafür, dass jede Zelle optimal arbeiten kann.

Die ballaststoffreichen Beeren fördern eine gesunde Darmflora. Außerdem fördern sie die Schleimproduktion im Magen-Darmtrakt, das schützt die Magen-Darmflora vor schädlichen Angriffen.

Die Heidelbeere reguliert den Stuhl und hilft sowohl bei Verstopfung wie bei Durchfall. Bevorzugen Sie beim Kauf von Heidelbeeren die Wildform, denn sie enthält deutlich mehr Gerbstoffe zur Darmpflege und das Quercetin in einer Dosierung von etwa 150mg pro kg Frucht. Quercetin hemmt die Histaminausschüttung und damit ist die Frucht besonders für Allergiker geeignet.

 

 

 

 

Grill Vergnügen

Das Wetter lädt zum Grillen ein! Es ist eine sehr gesellige Art zusammen zu essen und zu genießen.
Besonders die Herren der Schöpfung lassen es sich nehmen, diese ursprüngliche Art der Nahrungszubereitung, persönlich in die Hand zu nehmen!
Um gesund zu grillen sollte man etwas beachten. Beim Holzkohlegrill ist die wichtigste Regel, dass kein Fett in die Glut tropfen darf. Es bilden sich krebserregende Stoffe unter anderem Benzpyren, das bei einem Grillgenuss schon so schädlich sein kann wie 600 Zigaretten. Auch das unterlegen von Alufolie ist nicht zu empfehlen, da das Aluminium ins Bratgut übergeht. Am besten sind spezielle Grillpfannen oder Bleche, oder Sie steigen auf einen Gas oder Elektrogrill um.

Auf den Grill kommt inzwischen alles, von Obst, Gemüse, Käse, vegetarische Burger, Fleisch, Fisch und natürlich Würstchen. Der Fantasie und Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Meiden Sie fertig mariniertes Fleisch!
Selber mariniert schmeckt es nochmal so gut und Sie wissen was drin ist! Alle Marinaden und Saucen bereite ich im Standmixer oder mit dem Pürierstab zu. Es entfällt das klein schnippeln und die enthaltenen Kräuter verbrennen nicht auf den Grill. Fleisch, Fisch, Käse oder Gemüse sollte wenigsten 12 Stunden in der Marinade ziehen.

Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und machen Sie sich bunte Spieße. Gemischt mit Fleisch, Käse und Gemüse, auch Würstchen und Käse sind lecker. Fisch und Ananas passt gut zusammen. Besonders Kinder haben Spaß daran ihre eigenen Spieße zu kreieren!

Rote Marinade
100ml Olivenöl, 2 Eßl. Wasser, 1 Eßl. scharfen Senf, 2 Eßl. Tomatenmark scharf, 1 Knoblauchzehe, 1 rote Paprika, 1 Zwiebel, Salz, Pfeffer, 1 Eßl. Paprika mild, etwas Paprika scharf und evtl. etwas Chili

Kräuter Marinade
100ml Sesam oder Erdnussöl, 2 Eßl. hellen Balsamico, 1 Eßl. Honig oder Kokosblütenzucker, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, etwas Curry und Paprika, gute Handvoll frische Kräuter nach Wahl z.B. Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Zitronengras, Estragon, Rosmarin

Mango Curry Marinade
½ Mango, 100l Sesamöl, 1 Eßl. Curry mild, 1 Eßl. Zitronensaft, 1 Knoblauchzehe, etwas Ingwer, evtl. Curry scharf, Salz und Pfeffer

Bier Marinade
150ml Bier, 50ml Olivenöl, 1 Eßl. Senf, Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, Rosmarin, Salz und Pfeffer

BBQ Marinade besonders geeignet für Rippchen
150ml Tomatenpüree, 1 Eßl. Paprika mild, Pfeffer, Salz, Knoblauch, 2 Eßl. Olivenöl, 1 Eßl. Balsamico dunkel, 1 Eßl. Honig.

Stangensellerie


Er zeichnet sich durch einen intensiven, erfrischenden Geschmack aus und enthält wichtige Nährstoffe, die in der täglichen Ernährung nicht fehlen sollten. Es gibt zahlreiche Zubereitungsmöglichkeiten, beispielsweise in Salaten, Gemüsepfannen und Suppen. Schon in der Antike wurde dieses Gemüse als Medizin zur Behandlung verschiedenster Krankheiten verwendet, beispielsweise Leberbeschwerden, Herzkrankheiten und Verdauungsbeschwerden. Natürlich kann Stangensellerie alleine kein Leiden heilen, doch er kann das allgemeine Wohlbefinden fördern. Es handelt sich um eine der gesündesten Gemüsesorten und sollte deshalb regelmäßig auf dem Speiseplan stehen.
Was tut das Gemüse für unsere Gesundheit:
Er enthält viel Wasser und ist damit sehr kalorienarm. Trotzdem enthält viele Mineralstoffe wie Calcium, Natrium und Magnesium. Darüber hinaus zeichnet sich Stangensellerie durch Vitamin A, C, E, D, B6, B12 und Vitamin K aus. Auch essentiellen Öle, Ballaststoffe und Antioxidantien sind im Sellerie zu finden. Aufgrund all dieser gesunden Inhaltsstoffe schützt Stangensellerie das Herz und wirkt antibakteriell, diuretisch, schleimlösend, basisch und reinigend.
Stangensellerie wirkt entzündungshemmend. Gelenkschmerzen, Arthritis oder eine Überlastung der Muskeln können von Entzündungen begleitet werden, die sehr schmerzhaft sind.Stangensellerie zählt zu den besten entzündungshemmenden Lebensmitteln. Dies ist auf die darin enthaltenen Polyine zurückzuführen. Diese helfen, Schadstoffe auszuleiten und sind in der Behandlung von rheumatischer Arthritis, Osteoarthritis oder Arthrose, Gicht, Asthma und Bronchitis sehr hilfreich sein kann.
Stangensellerie wirkt beruhigend. Erstaunlich aber wahr: Zu den wichtigsten Mineralstoffen des Selleries zählt Magnesium. Zusammen mit den essentiellen Ölen hilft dieses, das Nervensystem zu beruhigen und fördert einen guten Schlaf. Wie wäre es mit einer leckeren Selleriesuppe zum Abendessen?
Sellerie enthält basenbildende Nährstoffe, die insbesondere beim Pressen des Gemüses frei werden. Beim Kochen gehen viele positive Eigenschaften verloren. Am besten wenn man Sellerie roh in Salaten ißt.
Mit rohem Sellerie und Kraut kannst du die Verdauung fördern und Verstopfung bekämpfen. Die darin enthaltenen Mineralstoffe sowie die Säuren und die sekundären Pflanzenstoffe wirken sehr positiv auf die Verdauung und helfen auch bei Blähungen.
Stangensellerie hilft, das schlechte Cholesterin (LDL) zu senken. Dies ist dem chemischen Wirkstoff 3-N-Butylphthalid zu verdanken. Dieser verleiht dem Sellerie den typischen Geruch.
Bei Bluthochdruck kann Stangensellerie sehr nützlich sein, auch dies ist auf die chemische Substanz 3-N-Butylphthalid zurückzuführen.

Fazit: Auch wenn es nicht das beliebteste Gemüse ist lohnt es sich zu probieren und öfter mit in die Ernährung ein zu bauen.

Eier schmecken nicht nur zu Ostern!

Das weiß ein jeder, wer es auch sei,
gesund und stärkend ist das Ei!
Wilhelm Busch

Es sehr nahrhaftes und vielseitiges
Lebensmittel. Ohne Ei würden so manche Kuchen oder
Desserts nur schwer gelingen.

Aber was steckt drin im Ei?
Bis auf Vitamin C strotzt es nur so vor guten Inhaltsstoffen, Vitamin A, E und K, alle B Vitamine. Vitamin D 40-mal mehr als in Milch und wichtige Mineralstoffe wie Eisen und Phosphor. Auch die wichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente wie Calcium, Magnesium, Kalium, Cholin und Folsäure für einen optimalen Stoffwechsel sind gut vertreten. Das hochwertige Eiweiß steckt im Eigelb, unser Körper kann es besonders gut verwerten. 1 mittel großes Ei hat ca. 86 kcal, 7g Eiweiß, 0,4 g Kohlenhydrate und 7g Fett.
Ja im Ei ist auch Cholesterin, aber inzwischen sind sich die Experten einig, das Nahrungscholesterin beeinflusst den Blutwert nicht. Cholesterin ist unter anderem ein wichtiger Baustein für Hormone, darum stellt der Körper es sogar selber her. Die Aufnahme über den Darm ist begrenzt, überschüssiges Cholesterin wird wieder ausgeschieden.

Braunes oder weißes Ei?
Die Farbe liegt an der Hühnerrasse und sagt nichts über die Qualität aus. Ein Huhn das artgerecht gehalten wird und mit Körnern, Kräutern und Würmen gefüttert wird, gibt für uns das beste Ei. Bei der Kennzeichnung ist an der 1. Zahl die Haltung zu erkennen. Das glückliche Huhn hat die Kennzeichnung 0.

Es gibt das Ei in den Gewichtsklassen S ca. 53g über M und L bis zu XL ca. 73g.
Eier sind bei optimaler Lagerung, das heißt kühl und lichtgeschützt ca. 4 Wochen haltbar. Lagert man das Ei ungeschützt im Kühlschrank so kann es starke Fremdgerüche wie Käse oder Zwiebeln aufnehmen.

Über das perfekt gekochte Frühstücksei streiten die Gemüter. Vom 3 Min Ei bei dem das Eigelb noch flüssig ist bis zum hart gekochten Ei ist alles möglich.
Wollen Sie die Eier zu Ostern färben sollten diese mindestens 10 Min gekocht werden.
Wenn Sie Spinat, rote Beete, Möhren aber Gewürze wie Curcuma oder Safran mit ins Kochwasser geben färben ihre Eier ganz natürlich. Das Osterei ist dann 2 Wochen haltbar.

Hier noch ein Tipp: Ich habe wenn ich länger unterwegs bin, immer ein hartgekochtes Ei dabei. Egal ob Sommer oder Winter ist für den Tag ungeschützt haltbar. Und wenn der kleine Hunger kommt, greife ich nicht zu irgendwas sondern genieße mein „Notfallei“. Es gibt mir alles was mein Körper braucht um weiter leistungsfähig zu sein und es macht satt. Denn aus einen Ei entsteht neues Leben!

Fit durch den Sommer!

Sommergrippe?

Schlapp?  

Unausgeglichen?

Starke Reaktion auf Insektenstiche?

Blasenentzündung?

 

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Was können Sie erwarten:
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Seien Sie neugierig und probieren Sie es aus!

Bockshornklee

 

Bockshornklee, wird wegen der „gehörnten“ Form der kleinen Samen so genannt. Die winterharte Pflanze, ist in der Mittelmeerregion und in Asien beheimatet. Bekannt ist sie als Gewürz und als vielseitiges Heilmittel. Benediktinermönche, Hildegard von Bingen oder Pfarrer Kneipp rühmten ihre hervorragende Wirkung als Hausmittel bei vielerlei Beschwerden. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Trigonella Foenum Graecum. Die Pflanze gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler, enge Verwandtschaft besteht zum Schabziger Klee.

Die Bockshornkleesamen 30% Schleimstoffe, ähnlich wie Flohsamen oder Leinsamen.
Inhaltsstoffe auf je 100 Gramm Bockshornkleesamen:

  • 3 mg Vitamin C
  • 176 mg Calcium
  • 33,5 mg Eisen
  • 0,6 mg Vitamin
  • 191 mg Magnesium
  • 23g Eiweiß
  • Außerdem Vitamin A und Coenzym B12
  • Enthalten sind auch Steroidsaponine, das sind Phytohormone die dem menschlichen Hormon Progesteron ähnlich sind. Diese fördert oder regulieren vermutlich wirksam die körpereigene Hormonproduktion.
    Bitterstoffe wie die im Bockshornklee enthaltenen Trigofoenoside regen die Bildung von Magen- und Gallensäure an. Der Verdauungsvorgang verläuft besser und effektiver.
    Ätherische Öle sind für die Geschmacksnote des Bockshornklees verantwortlich, sie wirken auch desinfizierend und antibakteriell. Bei Entzündungen der Hals-, Rachen- oder Mundschleimhaut beispielsweise lindern sie die schmerzhaften Beschwerden.
    Das enthaltene Vitamin B3 oder Nikotinsäure soll den Haarwuchs fördern. Zusammen mit Diosgenin blockiert der Wirkstoff bestimmte Hormone, die zu Haarausfall führen, und schützt damit die Haarwurzel.

    Bockshornklee als Appetitzügler

    Bockshornklee kann auch zum Zügeln des Appetits zur Anwendung. Die Dosierung besteht in wenigen Tropfen flüssigen Bockshornklee-Extraktes auf etwa 100 ml Wasser oder Saft. Diese Mischung trinkt man bei Bedarf vor dem Essen. Das sorgt für ein nachhaltiges Sättigungsgefühl, und der eine oder andere „Nachschlag“ oder Griff zum süßen Snack zwischendurch entfällt.

    Bockshornklee verbessert das Blutbild

    Bockshornklee gilt seit alter Zeit auch als blutbildendes Mittel – Vermutlich sind es die Anteile an Eisen und anderen Mineralien und Vitalstoffen, die diese Wirkung hervorbringen.

    Bockshornklee bei Diabetes

    Bockshornklee-Extrakt steht im Ruf, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Das beweisen mittlerweile mehrere Studien. Die im Bockshornklee enthaltene Aminosäure 4-Hydroxy-Isoleucin war in der Lage, im Tierversuch über mehrere Wochen hinweg den Blutzuckerwert um beinahe 50% zu senken – ohne dabei den Insulinhaushalt zu beeinträchtigen. Auch die Blutfettwerte normalisieren sich dabei. 2012 wurden diese Studienergebnisse publiziert.

    Rundum ein sehr gesundes Gewürz, dass es Wert ist zum Einzug in Ihre Küche.
    Auch sind die Sprossen ein super gesunder Snack!
    Für eine therapeutische Wirkung gibt es Kapseln,bevor Sie sich dazu entschließen, sprechen Sie mich an!

     

Kakao die Speise der Götter

 

 

 

 

 

Die rohen Kakaobohnen werden aus den Früchten des Kakaobaums gewonnen, welche aus dem Mittel-und Südamerikaraum stammen. Bei der Ernte sind die Bohnen weich und weiß. Erst später erhalten sie während der Trocknung durch regelmäßiges Wenden ihre dunkle braune Farbe.

Roher Kakao enthält eine ganze Reihe an wichtigen Nährstoffen u.a. verschiedene Mineralien, Antioxidantien und essentielle ungesättigte Fettsäuren. Angeblich beugen die gesunden Inhaltsstoffe nicht nur Herz-Kreislauf-Krankheiten vor, sondern senken auch den Blutdruck, steigern die Energie und Konzentration, machen glücklich, entgiften unseren Körper und schützen vor Diabetes.

Kakao hat einem sehr hohen Magnesiumanteil, vermutlich zählt die braune Bohne sogar zu einer der weltweit höchsten pflanzlichen Magnesiumquellen. Magnesium ist für die Erfüllung vieler wichtiger Aufgaben in unserem Körper zuständig. Daneben enthält roher Kakao Calcium. Auf 100g liegt der Calciumgehalt höher als bei Milch. Auch der Eisengehalt ist für pflanzliche Verhältnisse hoch.

Zusätzlich liefert roher Kakao reichlich lebenswichtige Antioxidantien, die helfen unsere Gesundheit zu erhalten. Antioxidantien schützen unsere Körperzellen vor Schäden durch freie Radikale und bekämpften diese. Außerdem haben die Antioxidantien eine entgiftende Wirkung.

Roher Kakao ist reich an den einfachen ungesättigten Fettsäuren, diese kann unser Körper nicht selbst herstellen, sondern wir müssen sie deshalb mit der Nahrung aufnehmen. Eines dieser Fette ist die Ölsäure, sie erhöht den „guten“ Cholesterinspiegel und sorgt gleichzeitig für eine gesunde Herzfunktion.

Den Spruch: „Schokolade macht glücklich!“ ist überall bekannt! Durch die Inhaltsstoffe im Kakao werden verschiedene Neurotransmitter ausgeschüttet. Das sorgt für positive Gefühle und mehr Wohlbefinden bei uns.
Jetzt kommt die schlechte Nachricht! Normale Schokolade wirkt da nicht!
Zur Herstellung von Schokolade werden zwar Kakaobohnen verwendet, allerdings besitzen diese nicht mehr die Qualität und den Nährwertgehalt einer frischen und rohen Kakaobohne. Denn bei den Schokoladenprodukten werden die Kakaobohnen unter Einsatz von hohen Temperaturen geröstet und verlieren dadurch ihre wertvollen Nährstoffe. Noch dazu werden gerade bei der Herstellung von Milchschokolade noch viel Zucker und falsche Fette beigesetzt. Deshalb gilt, dass lediglich für rohe Kakaobohnen, die nicht bei über 40 Grad erhitzt wurden.
Aber jetzt die gute Nachricht!
Auch Rohschokolade kann man fertig in Biomärkten und Reformhäusern kaufen.
Aus Rohkakaopulver lassen sich wunderbare Getränke und Schokoladen selber machen.

Hier ein tolles Rezept:

  • 200g Kokosfett (flüssig ab 25°C, z.B. auf Heizung stellen oder ins warme Wasserbad)
  • 5 TL Bio- Roh Kakaopulver
  • 50g getrocknete Früchte wie Acaibeere, Berberitze, Aprikose – oder 3 TL eines guten Antioxidantien Pulver rote Früchte
  • 2 TL Zimt
  • 100g gehackte Mandeln
  • 5 Kapseln Kurkuma öffnen und dazu geben
  • 2 Eßl. Kokosblütenzucker oder naturbelassenen Honig
  • 1 Msp Kaffeepulver nur wer mag
  • Alles gut zusammen vermengen und in Pralinenförmchen füllen und kalt stellen.
    Jeder Tag 2 Pralinen zur Entgiftung und für das Wohlbefinden genießen!!

    Pflaume

    Manche der Früchte sind klein andere groß. Es gibt rote, violette, schwarze, blaue, gelbe und sogar grüne Pflaumen – manche schmecken besonders süß, andere ziemlich herb.
    Pflaumen zählen zu unseren ältesten Kulturobstsorten und werden nun bereits seit Tausenden von Jahren angebaut. Dabei haben die Menschen schon früh erkannt, dass sie auch heilende Eigenschaften haben.
    Neben den Früchten und deren Kernen wurden auch das Holz, die Blätter und das Harz des Pflaumenbaumes gegen die unterschiedlichsten Leiden eingesetzt. So wurde z. B. das Harz in Wein aufgelöst und bei Nieren- und Blasenleiden verabreicht, während der Rindenextrakt als blutstillendes Mittel eingesetzt wurde.
    Bereits im 1. Jahrhundert n. Chr. Wurde beschrieben, dass Pflaumen die Verdauung auf natürliche und sanfte Weise regulieren. Eine Wirkung die auch heute noch geschätzt wird.
    Pflaumen schmecken sehr saftig, da sie zu rund 80 Prozent aus Wasser bestehen. 100 Gramm Pflaumen haben lediglich 47 kcal.
    In 100 Gramm Pflaumen stecken 10 Gramm Kohlenhydrate, davon 1,5 Gramm Ballastoffe, und – je nach Sorte – bis zu 10 Gramm Zucker. Zwetschgen enthalten von allen Pflaumen am meisten Fruktose. Fett und Eiweiß ist kaum enthalten.
    Pflaumen sollen den Kohlenhydratstoffwechsel anregen. Sie binden nämlich überflüssige Fettstoffe im Darm und hemmen die Umwandlung von Kohlenhydraten in Fette. So sollen Pflaumen beim Abnehmen helfen.
    Sie fördern die Verdaunung und beugen Verstopfung vor. Diese verdauungsfördernde Wirkung ist u. a. auf die Pektine und die Zellulose zurückzuführen. Hierbei handelt es sich um Ballastoffe, die eine starke Quellfähigkeit aufweisen. Dadurch wird auf den Darm ein Reiz ausgeübt, der die Darmbewegung verstärkt und die Verdauung ankurbelt.
    Darüber hinaus helfen Pektine dabei, Schwermetalle zu entgiften und den Cholesterinsiegel zu senken. Die Pektine sitzen in der Schale der Pflaume.
    Als Verdauungshilfe sind Dörrpflaumen geeignet. Man weicht sie über Nacht in etwas Wasser ein und isst sie am nächsten Morgen inklusive des Wassers.
    Auch der Pflaumensaft wirkt abführend, obwohl er deutlich weniger Ballaststoffe enthält. So müssen noch andere Inhaltsstoffe für diese Wirkung verantwortlich sein. Dazu zählen Zuckeralkohole wie Sorbit, aber auch Fruchtsäuren wie die Oxalsäure und insbesondere die Apfelsäure.
    Die Apfelsäure in Pflaumen soll bei Fibromyalgie helfen, denn in ihnen steckt sogar mehr Apfelsäure als in Äpfeln!
    Forscher von der University haben herausgefunden, dass Apfelsäure in Kombination mit Magnesium zur Schmerzlinderung beitragen kann.

    Pflaumen enthalten viele verschiedene Vitalstoffe:
    B Vitamine B. Vitamin B1 – stärkt die Nerven und mindert Stress
    Kalium – hilft beim Entwässern und stärkt die Zellfunktion
    Betacarotin – schützt die Augen
    Vitamin C – stärkt das Immunsystem
    Vitamin E – wehrt freie Radikale ab
    Vitamin K – ist für die Blutgerinnung beteiligt
    Zink – Wundheilung
    Kupfer – unterstützt die B Vitamine
    Pflaumen enthalten außerdem signifikante Mengen an Carotinoiden wie z.B. Lutein und Zeaxanthin für die Augengesundheit
    Des Weiteren ist die Pflaume reich an Polyphenolen. Dazu zählen die Farbstoffe, welche den Früchten eine rote, violette und dunkelblaue Färbung verleihen. Polyphenole sollen die Abwehrkraft erhöhen, vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen sowie entzündungshemmend wirken.
    Mit der weißen Schicht auf der Schale schützt sich die Frucht vor Austrocknung und Keimbefall. Will man sie einige Tage im Kühlschrank lagern unbedingt nicht vorher waschen. Bei Dörrpflaumen sollten Sie sich unbedingt für ungeschwefelte Bio-Produkte entscheiden, da durch die Schwefelung Vitamine wie z. B. Vitamin B1 zerstört werden. Außerdem können Schwefelrückstände bei empfindlichen Menschen zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Magenproblemen führen und sogar Asthmaanfälle auslösen. Konventionelle Trockenfrüchte sind überdies zur Abtötung von Schädlingen gerne mit Methylbromid begast, ein Nervengift.

    Pflaumen lassen sich vielseitig zubereiten, ob süß oder herzhaft immer ein Genuss.
    Für einen Kompott braucht man keinen Zucker, die Pflaume ist süß genug! Einfach entsteinte halbierte Pflaumen in den Topf und kochen bis sie weich sind und Saft gezogen haben. Dann kann man sie andicken mit Johannisbrotkernmehl oder Agar Agar oder einfach so in Swiss Off Gläser füllen. Ich würze den Kompott mit Vanille, Zimt, Kardamom und Muskat.

    Pflaumenkuchen

    Zutaten:
    Teig:
    200g Mandelmehl
    50g Haferflocken
    250g Buttermilch
    1 Ei
    2 Eßl. Kokosblütenzucker
    1 Hefeteiggarant Dr. Oetker
    Belag:
    750g Pflaumen – Zimt
    Streusel:
    100g Haferflocken
    50g Mandelmehl
    25g gehackte Mandeln
    2 Eßl. Kokosblütenzucker
    100g kalte Butter
    Zubereitung:
    Alle Zutaten für den Teig gut vermischen, der Teig ist sehr matschig. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes kleines Backblech gleichmäßig verteilen. In der Ruhezeit des Teiges die Pflaumen entsteinen und halbieren, mit der Schale nach unten auf den Teig legen und mit Zimt bestreuen. Alle Zutaten für die Streusel vermengen und auf den Kuchen krümeln. Bei 165 Grad für ca.45 Min in den vorgeheizten Backofen.

     

    Tomaten – Liebesäpfel


    Von einer Nutzpflanze, die von den
    Mayas angebaut wurde, über eine missverstandene und gefürchtete Zierfrucht bis hin zu einem Nahrungsmittel von
    globaler Bedeutung hat die Tomate eine bemerkenswerte Geschichte hinter sich. Die Italiener nannten die Tomate auch Liebesapfel (Pomodoro) welcher dort schon seit dem 17 Jahrhundert in Speisen verarbeitet wird.
    Die Tomatenvielfalt ist groß, über rote fruchtige und süße Sorten, gibt es auch einen erstaunliches Form- und Farbreichtum. Probieren, schmecken und genießen Sie die Tomate mal anders – von grün über gelb bis schwarz und von spitz über faltig bis zylindrisch!

    Hier einige Beispiele:

    Die hochwachsende Stabtomate bringt saftige grün-rot gestreifte, sehr dekorative kleinere bis mittelgroße Früchte hervor. Das reife Fleisch ist hellrot und saftig, es überrascht mit einem fruchtig-pikanten Geschmack.
    Die Black Cherry schmeckt sehr süß und dennoch kräftig, und obwohl sie sehr saftig ist, ist ihre Konsistenz relativ fest.
    Die schwarze Krim ist wohl süßeste Tomate der Welt. Diese Sorte überzeugt durch Ihren kräftigen Wuchs. Die Früchte sind mit ihrer fast schwärzlichen Farbe echte Hingucker und überraschen mit einem unnachahmlich intensiven Geschmack.

    Lagerung:

    Tomaten sind empfindlich und vertragen keine Kälte.
    Das gilt nicht nur für die Pflanzen, sondern auch für die Früchte. Sie gehören nicht in den Kühlschrank, denn sie verlieren dort an Geschmack und Aroma. Außerdem können Tomaten bei zu kühlen Temperaturen schnell anfangen zu schimmeln. Die Früchte sollten soweitmöglich bei Temperaturen zwischen 12 und 16 °C gelagert werden.

    Gesunde Inhaltsstoffe

    Die Früchte bestehen zu 95% aus Wasser und sind daher sehr kalorienarm, leicht und bekömmlich. Sie eignen sich für jeden Speiseplan.
    Tomaten sind sehr vitaminreich.
    Sie enthalten u.a. die Vitamine A, C und E sowie mehrere Vitamine der B-Serie. Diese unterstützen den Stoffwechsel sowie die Gesundheit der Haut und der Blutkörperchen. Auch die körpereigenen Abwehrkräfte werden durch die Vitamine gestärkt. Dies liegt besonders am hohen Vitamin-C-Gehalt der Früchte.
    Die Mineralien in der Tomate unterstützen viele wichtige Körperfunktionen:

    • Kalium ist für grundlegende Zell- und andere Stoffwechselfunktionen wichtig.
    • Magnesium reguliert u.a. den Blutdruck und ist für die Energiegewinnung im menschlichen Körper unerlässlich.
    • Natrium reguliert den Herzrhythmus und die Weitergabe von Nervenimpulsen.
    • Eisen unterstützt sowohl die Zellbildung als auch die Zellatmung und ist für den Sauerstofftransport sehr wichtig.
    • Calcium ist ein wichtiger Bestandteil für die gesunde Entwicklung des Skeletts und des Gebisses.
    • Außerdem tragen die im Fruchtfleisch enthaltenen BallaststoffeB. zu einer gesunden Verdauung bei.

    Einer der wichtigsten Stoffe der Tomate ist das Lycopin, ein Carotinoid, welches freie Radikale neutralisiert. Es schützt vor allem die Haut vor Zellveränderungen durch UV-Strahlung. Doch damit nicht genug: Lycopin ist außerdem gut für unser Herz, denn es hemmt die Ablagerung schädlicher Stoffe in den Adern und beugt somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Allerdings ist zu beachten, dass Lycopin nur dann optimal von unserem Körper genutzt werden kann, wenn es erwärmt wurde.
    Lykopin gehört zu den sogenannten sekundären Pflanzenstoffen und ist mit dem Betakarotin aus den Möhren verwandt. Außer in Tomaten kommt Lykopin auch in Wassermelone, Guave und roter Grapefruit vor und ist in diesen Früchten für die rote Farbe verantwortlich. Es wirkt antioxidativ, verhindert schädliche Oxidationen im Körper. Im Gegensatz zu hitzeempfindlichen Inhaltstoffen wie Vitamin C oder Folsäure ist Lykopin relativ hitzestabil. Mehr noch: Aus erhitzten und zerkleinerten Tomaten wie Tomatenmark, -soße oder -suppe ist es sogar besonders gut für den Körper verfügbar. Ideal ist es, wenn Tomaten mit etwas Öl oder Butter erhitzt werden. Denn Lykopin ist, wie Betakarotin auch, fettlöslich und kann in Verbindung mit Fett besser aufgenommen werden.
    Inzwischen werden Tomaten auch therapeutisch eingesetzt. Ein Extrakt, der aus den Tomatenkernen gewonnen wird, kann die normale Thrombozytenfunktion aufrechterhalten. Thrombozyten sind die Blutplättchen, die auch für die Gerinnung zuständig sind. Somit kann der Tomatenextrakt ein gesundes Herz Kreislaufsystem unterstützen.

    Tomaten enthalten eine giftige Chemikalie namens Solanin. In unreifen grünen Tomaten ist der Solanin-Anteil hoch genug um nach dem Verzehr Vergiftungserscheinungen hervor zu rufen. Die Symptome bestehen gemeinhin aus Verdauungsstörungen und Erbrechen. Besonders für Kinder ist dies gefährlich. Bei einer Dosis von 3-6 mg pro kg Körpergewicht kann die Vergiftung zum Tod führen. Dafür wäre allerdings der Verzehr sehr großer Mengen nötig, so dass die Gefahr einer tödlichen Solaninvergiftung eher klein ist. Während des Reifeprozesses wird der Solaninanteil so weit reduziert, dass der Verzehr der Frucht unbedenklich wird.

    Allergiker die bereits an einer Allergie leiden, können durch diese auch auf die Tomate sensibilisiert sein, die Kreuzallergien sind allerdings recht selten. Eine Reaktion kann bei Birkenpollen oder Gräserpollen auftreten. Menschen mit einer Allergie gegen verschiedene Früchte können auch auf Tomaten reagieren. Eine Reaktion auf die Pollen der Tomate ist bisher nicht bekannt. Eine Kreuzallergie tritt zumeist nur beim Verzehr der rohen Früchte auf in gekochtem Zustand ist eine Reaktion sehr selten.

    Bei den meisten Menschen die auf Tomaten regieren besteht eine Histamin Intoleranz. Tomaten enthalten relativ viel Histamin, welches dann nicht von Magen und Darm verarbeitet werden kann.
    Mein Fazit: Öfter mal eine warme Tomatenmahlzeit!

    Agar Agar

    Der Name Agar Agar ist Malaiisch und bedeutet geliertes Lebensmittel aus Algen. Es wird aus der Zellwand der Rotalge gewonnen, die am Meeresboden gedeiht. Deshalb kann Agar Agar auch nach Fisch riechen. Aber keine Angst verarbeitet ist es geruchs- und geschmacksneutral. Obwohl es ein Naturprodukt ist, ist es gemäß Lebensmittelrecht ein Zusatzstoff mit der E Nr. 406.

    Die Vorteile gegen über Gelierzucker sind klar:
    Fast kalorienfrei mit hohem Ballaststoffanteil
    Kurze Kochzeit nur 1-2 Minuten
    Einfache Anwendung und geling sicherer als Gelatine

    Es ist für süße und pikante Speisen geeignet.
    6 Blatt Gelatine entsprechen 1 gestrichener Teelöffel Agar Agar
    Die Menge des Süßungsmittels können Sie frei bestimmen.
    Fruchtaufstriche sind im Kühlschrank ca. 2-3 Monate haltbar.

    Erdbeer – Orangen Aufstrich
    Zutaten:
    500g Erdbeeren
    300ml Orangensaft
    50g Kokosblütenzucker
    1 leicht gehäufter Teel. Agar Agar

    Zubereitung:
    Erdbeeren vorbereiten und mit dem Orangensaft vermischen. Kokosblütenzucker dazu geben und zum Kochen bringen. Agar Agar in die kochende Masse einrühren und 2 Minuten unter Rühren kochen lassen. In Gläser füllen und mit Twist-Off Deckel verschließen.
    Ach so!
    Wichtig: Zitronen gelieren nicht!!!