Thema: Gesunde Lebensmittel

Kakao die Speise der Götter

 

 

 

 

 

Die rohen Kakaobohnen werden aus den Früchten des Kakaobaums gewonnen, welche aus dem Mittel-und Südamerikaraum stammen. Bei der Ernte sind die Bohnen weich und weiß. Erst später erhalten sie während der Trocknung durch regelmäßiges Wenden ihre dunkle braune Farbe.

Roher Kakao enthält eine ganze Reihe an wichtigen Nährstoffen u.a. verschiedene Mineralien, Antioxidantien und essentielle ungesättigte Fettsäuren. Angeblich beugen die gesunden Inhaltsstoffe nicht nur Herz-Kreislauf-Krankheiten vor, sondern senken auch den Blutdruck, steigern die Energie und Konzentration, machen glücklich, entgiften unseren Körper und schützen vor Diabetes.

Kakao hat einem sehr hohen Magnesiumanteil, vermutlich zählt die braune Bohne sogar zu einer der weltweit höchsten pflanzlichen Magnesiumquellen. Magnesium ist für die Erfüllung vieler wichtiger Aufgaben in unserem Körper zuständig. Daneben enthält roher Kakao Calcium. Auf 100g liegt der Calciumgehalt höher als bei Milch. Auch der Eisengehalt ist für pflanzliche Verhältnisse hoch.

Zusätzlich liefert roher Kakao reichlich lebenswichtige Antioxidantien, die helfen unsere Gesundheit zu erhalten. Antioxidantien schützen unsere Körperzellen vor Schäden durch freie Radikale und bekämpften diese. Außerdem haben die Antioxidantien eine entgiftende Wirkung.

Roher Kakao ist reich an den einfachen ungesättigten Fettsäuren, diese kann unser Körper nicht selbst herstellen, sondern wir müssen sie deshalb mit der Nahrung aufnehmen. Eines dieser Fette ist die Ölsäure, sie erhöht den „guten“ Cholesterinspiegel und sorgt gleichzeitig für eine gesunde Herzfunktion.

Den Spruch: „Schokolade macht glücklich!“ ist überall bekannt! Durch die Inhaltsstoffe im Kakao werden verschiedene Neurotransmitter ausgeschüttet. Das sorgt für positive Gefühle und mehr Wohlbefinden bei uns.
Jetzt kommt die schlechte Nachricht! Normale Schokolade wirkt da nicht!
Zur Herstellung von Schokolade werden zwar Kakaobohnen verwendet, allerdings besitzen diese nicht mehr die Qualität und den Nährwertgehalt einer frischen und rohen Kakaobohne. Denn bei den Schokoladenprodukten werden die Kakaobohnen unter Einsatz von hohen Temperaturen geröstet und verlieren dadurch ihre wertvollen Nährstoffe. Noch dazu werden gerade bei der Herstellung von Milchschokolade noch viel Zucker und falsche Fette beigesetzt. Deshalb gilt, dass lediglich für rohe Kakaobohnen, die nicht bei über 40 Grad erhitzt wurden.
Aber jetzt die gute Nachricht!
Auch Rohschokolade kann man fertig in Biomärkten und Reformhäusern kaufen.
Aus Rohkakaopulver lassen sich wunderbare Getränke und Schokoladen selber machen.

Hier ein tolles Rezept:

  • 200g Kokosfett (flüssig ab 25°C, z.B. auf Heizung stellen oder ins warme Wasserbad)
  • 5 TL Bio- Roh Kakaopulver
  • 50g getrocknete Früchte wie Acaibeere, Berberitze, Aprikose – oder 3 TL eines guten Antioxidantien Pulver rote Früchte
  • 2 TL Zimt
  • 100g gehackte Mandeln
  • 5 Kapseln Kurkuma öffnen und dazu geben
  • 2 Eßl. Kokosblütenzucker oder naturbelassenen Honig
  • 1 Msp Kaffeepulver nur wer mag
  • Alles gut zusammen vermengen und in Pralinenförmchen füllen und kalt stellen.
    Jeder Tag 2 Pralinen zur Entgiftung und für das Wohlbefinden genießen!!

    Pflaume

    Manche der Früchte sind klein andere groß. Es gibt rote, violette, schwarze, blaue, gelbe und sogar grüne Pflaumen – manche schmecken besonders süß, andere ziemlich herb.
    Pflaumen zählen zu unseren ältesten Kulturobstsorten und werden nun bereits seit Tausenden von Jahren angebaut. Dabei haben die Menschen schon früh erkannt, dass sie auch heilende Eigenschaften haben.
    Neben den Früchten und deren Kernen wurden auch das Holz, die Blätter und das Harz des Pflaumenbaumes gegen die unterschiedlichsten Leiden eingesetzt. So wurde z. B. das Harz in Wein aufgelöst und bei Nieren- und Blasenleiden verabreicht, während der Rindenextrakt als blutstillendes Mittel eingesetzt wurde.
    Bereits im 1. Jahrhundert n. Chr. Wurde beschrieben, dass Pflaumen die Verdauung auf natürliche und sanfte Weise regulieren. Eine Wirkung die auch heute noch geschätzt wird.
    Pflaumen schmecken sehr saftig, da sie zu rund 80 Prozent aus Wasser bestehen. 100 Gramm Pflaumen haben lediglich 47 kcal.
    In 100 Gramm Pflaumen stecken 10 Gramm Kohlenhydrate, davon 1,5 Gramm Ballastoffe, und – je nach Sorte – bis zu 10 Gramm Zucker. Zwetschgen enthalten von allen Pflaumen am meisten Fruktose. Fett und Eiweiß ist kaum enthalten.
    Pflaumen sollen den Kohlenhydratstoffwechsel anregen. Sie binden nämlich überflüssige Fettstoffe im Darm und hemmen die Umwandlung von Kohlenhydraten in Fette. So sollen Pflaumen beim Abnehmen helfen.
    Sie fördern die Verdaunung und beugen Verstopfung vor. Diese verdauungsfördernde Wirkung ist u. a. auf die Pektine und die Zellulose zurückzuführen. Hierbei handelt es sich um Ballastoffe, die eine starke Quellfähigkeit aufweisen. Dadurch wird auf den Darm ein Reiz ausgeübt, der die Darmbewegung verstärkt und die Verdauung ankurbelt.
    Darüber hinaus helfen Pektine dabei, Schwermetalle zu entgiften und den Cholesterinsiegel zu senken. Die Pektine sitzen in der Schale der Pflaume.
    Als Verdauungshilfe sind Dörrpflaumen geeignet. Man weicht sie über Nacht in etwas Wasser ein und isst sie am nächsten Morgen inklusive des Wassers.
    Auch der Pflaumensaft wirkt abführend, obwohl er deutlich weniger Ballaststoffe enthält. So müssen noch andere Inhaltsstoffe für diese Wirkung verantwortlich sein. Dazu zählen Zuckeralkohole wie Sorbit, aber auch Fruchtsäuren wie die Oxalsäure und insbesondere die Apfelsäure.
    Die Apfelsäure in Pflaumen soll bei Fibromyalgie helfen, denn in ihnen steckt sogar mehr Apfelsäure als in Äpfeln!
    Forscher von der University haben herausgefunden, dass Apfelsäure in Kombination mit Magnesium zur Schmerzlinderung beitragen kann.

    Pflaumen enthalten viele verschiedene Vitalstoffe:
    B Vitamine B. Vitamin B1 – stärkt die Nerven und mindert Stress
    Kalium – hilft beim Entwässern und stärkt die Zellfunktion
    Betacarotin – schützt die Augen
    Vitamin C – stärkt das Immunsystem
    Vitamin E – wehrt freie Radikale ab
    Vitamin K – ist für die Blutgerinnung beteiligt
    Zink – Wundheilung
    Kupfer – unterstützt die B Vitamine
    Pflaumen enthalten außerdem signifikante Mengen an Carotinoiden wie z.B. Lutein und Zeaxanthin für die Augengesundheit
    Des Weiteren ist die Pflaume reich an Polyphenolen. Dazu zählen die Farbstoffe, welche den Früchten eine rote, violette und dunkelblaue Färbung verleihen. Polyphenole sollen die Abwehrkraft erhöhen, vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen sowie entzündungshemmend wirken.
    Mit der weißen Schicht auf der Schale schützt sich die Frucht vor Austrocknung und Keimbefall. Will man sie einige Tage im Kühlschrank lagern unbedingt nicht vorher waschen. Bei Dörrpflaumen sollten Sie sich unbedingt für ungeschwefelte Bio-Produkte entscheiden, da durch die Schwefelung Vitamine wie z. B. Vitamin B1 zerstört werden. Außerdem können Schwefelrückstände bei empfindlichen Menschen zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Magenproblemen führen und sogar Asthmaanfälle auslösen. Konventionelle Trockenfrüchte sind überdies zur Abtötung von Schädlingen gerne mit Methylbromid begast, ein Nervengift.

    Pflaumen lassen sich vielseitig zubereiten, ob süß oder herzhaft immer ein Genuss.
    Für einen Kompott braucht man keinen Zucker, die Pflaume ist süß genug! Einfach entsteinte halbierte Pflaumen in den Topf und kochen bis sie weich sind und Saft gezogen haben. Dann kann man sie andicken mit Johannisbrotkernmehl oder Agar Agar oder einfach so in Swiss Off Gläser füllen. Ich würze den Kompott mit Vanille, Zimt, Kardamom und Muskat.

    Pflaumenkuchen

    Zutaten:
    Teig:
    200g Mandelmehl
    50g Haferflocken
    250g Buttermilch
    1 Ei
    2 Eßl. Kokosblütenzucker
    1 Hefeteiggarant Dr. Oetker
    Belag:
    750g Pflaumen – Zimt
    Streusel:
    100g Haferflocken
    50g Mandelmehl
    25g gehackte Mandeln
    2 Eßl. Kokosblütenzucker
    100g kalte Butter
    Zubereitung:
    Alle Zutaten für den Teig gut vermischen, der Teig ist sehr matschig. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes kleines Backblech gleichmäßig verteilen. In der Ruhezeit des Teiges die Pflaumen entsteinen und halbieren, mit der Schale nach unten auf den Teig legen und mit Zimt bestreuen. Alle Zutaten für die Streusel vermengen und auf den Kuchen krümeln. Bei 165 Grad für ca.45 Min in den vorgeheizten Backofen.

     

    Tomaten – Liebesäpfel


    Von einer Nutzpflanze, die von den
    Mayas angebaut wurde, über eine missverstandene und gefürchtete Zierfrucht bis hin zu einem Nahrungsmittel von
    globaler Bedeutung hat die Tomate eine bemerkenswerte Geschichte hinter sich. Die Italiener nannten die Tomate auch Liebesapfel (Pomodoro) welcher dort schon seit dem 17 Jahrhundert in Speisen verarbeitet wird.
    Die Tomatenvielfalt ist groß, über rote fruchtige und süße Sorten, gibt es auch einen erstaunliches Form- und Farbreichtum. Probieren, schmecken und genießen Sie die Tomate mal anders – von grün über gelb bis schwarz und von spitz über faltig bis zylindrisch!

    Hier einige Beispiele:

    Die hochwachsende Stabtomate bringt saftige grün-rot gestreifte, sehr dekorative kleinere bis mittelgroße Früchte hervor. Das reife Fleisch ist hellrot und saftig, es überrascht mit einem fruchtig-pikanten Geschmack.
    Die Black Cherry schmeckt sehr süß und dennoch kräftig, und obwohl sie sehr saftig ist, ist ihre Konsistenz relativ fest.
    Die schwarze Krim ist wohl süßeste Tomate der Welt. Diese Sorte überzeugt durch Ihren kräftigen Wuchs. Die Früchte sind mit ihrer fast schwärzlichen Farbe echte Hingucker und überraschen mit einem unnachahmlich intensiven Geschmack.

    Lagerung:

    Tomaten sind empfindlich und vertragen keine Kälte.
    Das gilt nicht nur für die Pflanzen, sondern auch für die Früchte. Sie gehören nicht in den Kühlschrank, denn sie verlieren dort an Geschmack und Aroma. Außerdem können Tomaten bei zu kühlen Temperaturen schnell anfangen zu schimmeln. Die Früchte sollten soweitmöglich bei Temperaturen zwischen 12 und 16 °C gelagert werden.

    Gesunde Inhaltsstoffe

    Die Früchte bestehen zu 95% aus Wasser und sind daher sehr kalorienarm, leicht und bekömmlich. Sie eignen sich für jeden Speiseplan.
    Tomaten sind sehr vitaminreich.
    Sie enthalten u.a. die Vitamine A, C und E sowie mehrere Vitamine der B-Serie. Diese unterstützen den Stoffwechsel sowie die Gesundheit der Haut und der Blutkörperchen. Auch die körpereigenen Abwehrkräfte werden durch die Vitamine gestärkt. Dies liegt besonders am hohen Vitamin-C-Gehalt der Früchte.
    Die Mineralien in der Tomate unterstützen viele wichtige Körperfunktionen:

    • Kalium ist für grundlegende Zell- und andere Stoffwechselfunktionen wichtig.
    • Magnesium reguliert u.a. den Blutdruck und ist für die Energiegewinnung im menschlichen Körper unerlässlich.
    • Natrium reguliert den Herzrhythmus und die Weitergabe von Nervenimpulsen.
    • Eisen unterstützt sowohl die Zellbildung als auch die Zellatmung und ist für den Sauerstofftransport sehr wichtig.
    • Calcium ist ein wichtiger Bestandteil für die gesunde Entwicklung des Skeletts und des Gebisses.
    • Außerdem tragen die im Fruchtfleisch enthaltenen BallaststoffeB. zu einer gesunden Verdauung bei.

    Einer der wichtigsten Stoffe der Tomate ist das Lycopin, ein Carotinoid, welches freie Radikale neutralisiert. Es schützt vor allem die Haut vor Zellveränderungen durch UV-Strahlung. Doch damit nicht genug: Lycopin ist außerdem gut für unser Herz, denn es hemmt die Ablagerung schädlicher Stoffe in den Adern und beugt somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Allerdings ist zu beachten, dass Lycopin nur dann optimal von unserem Körper genutzt werden kann, wenn es erwärmt wurde.
    Lykopin gehört zu den sogenannten sekundären Pflanzenstoffen und ist mit dem Betakarotin aus den Möhren verwandt. Außer in Tomaten kommt Lykopin auch in Wassermelone, Guave und roter Grapefruit vor und ist in diesen Früchten für die rote Farbe verantwortlich. Es wirkt antioxidativ, verhindert schädliche Oxidationen im Körper. Im Gegensatz zu hitzeempfindlichen Inhaltstoffen wie Vitamin C oder Folsäure ist Lykopin relativ hitzestabil. Mehr noch: Aus erhitzten und zerkleinerten Tomaten wie Tomatenmark, -soße oder -suppe ist es sogar besonders gut für den Körper verfügbar. Ideal ist es, wenn Tomaten mit etwas Öl oder Butter erhitzt werden. Denn Lykopin ist, wie Betakarotin auch, fettlöslich und kann in Verbindung mit Fett besser aufgenommen werden.
    Inzwischen werden Tomaten auch therapeutisch eingesetzt. Ein Extrakt, der aus den Tomatenkernen gewonnen wird, kann die normale Thrombozytenfunktion aufrechterhalten. Thrombozyten sind die Blutplättchen, die auch für die Gerinnung zuständig sind. Somit kann der Tomatenextrakt ein gesundes Herz Kreislaufsystem unterstützen.

    Tomaten enthalten eine giftige Chemikalie namens Solanin. In unreifen grünen Tomaten ist der Solanin-Anteil hoch genug um nach dem Verzehr Vergiftungserscheinungen hervor zu rufen. Die Symptome bestehen gemeinhin aus Verdauungsstörungen und Erbrechen. Besonders für Kinder ist dies gefährlich. Bei einer Dosis von 3-6 mg pro kg Körpergewicht kann die Vergiftung zum Tod führen. Dafür wäre allerdings der Verzehr sehr großer Mengen nötig, so dass die Gefahr einer tödlichen Solaninvergiftung eher klein ist. Während des Reifeprozesses wird der Solaninanteil so weit reduziert, dass der Verzehr der Frucht unbedenklich wird.

    Allergiker die bereits an einer Allergie leiden, können durch diese auch auf die Tomate sensibilisiert sein, die Kreuzallergien sind allerdings recht selten. Eine Reaktion kann bei Birkenpollen oder Gräserpollen auftreten. Menschen mit einer Allergie gegen verschiedene Früchte können auch auf Tomaten reagieren. Eine Reaktion auf die Pollen der Tomate ist bisher nicht bekannt. Eine Kreuzallergie tritt zumeist nur beim Verzehr der rohen Früchte auf in gekochtem Zustand ist eine Reaktion sehr selten.

    Bei den meisten Menschen die auf Tomaten regieren besteht eine Histamin Intoleranz. Tomaten enthalten relativ viel Histamin, welches dann nicht von Magen und Darm verarbeitet werden kann.
    Mein Fazit: Öfter mal eine warme Tomatenmahlzeit!

    Agar Agar

    Der Name Agar Agar ist Malaiisch und bedeutet geliertes Lebensmittel aus Algen. Es wird aus der Zellwand der Rotalge gewonnen, die am Meeresboden gedeiht. Deshalb kann Agar Agar auch nach Fisch riechen. Aber keine Angst verarbeitet ist es geruchs- und geschmacksneutral. Obwohl es ein Naturprodukt ist, ist es gemäß Lebensmittelrecht ein Zusatzstoff mit der E Nr. 406.

    Die Vorteile gegen über Gelierzucker sind klar:
    Fast kalorienfrei mit hohem Ballaststoffanteil
    Kurze Kochzeit nur 1-2 Minuten
    Einfache Anwendung und geling sicherer als Gelatine

    Es ist für süße und pikante Speisen geeignet.
    6 Blatt Gelatine entsprechen 1 gestrichener Teelöffel Agar Agar
    Die Menge des Süßungsmittels können Sie frei bestimmen.
    Fruchtaufstriche sind im Kühlschrank ca. 2-3 Monate haltbar.

    Erdbeer – Orangen Aufstrich
    Zutaten:
    500g Erdbeeren
    300ml Orangensaft
    50g Kokosblütenzucker
    1 leicht gehäufter Teel. Agar Agar

    Zubereitung:
    Erdbeeren vorbereiten und mit dem Orangensaft vermischen. Kokosblütenzucker dazu geben und zum Kochen bringen. Agar Agar in die kochende Masse einrühren und 2 Minuten unter Rühren kochen lassen. In Gläser füllen und mit Twist-Off Deckel verschließen.
    Ach so!
    Wichtig: Zitronen gelieren nicht!!!

    Salbei

    Salbei kommt aus dem lateinischen von Salvare und heißt heilen.
    Diesen Namen trägt das Kraut zu Recht!
    „Wie kann ein Mensch sterben, in dessen Garten Salbei wächst?“
    Dieser Satz ist aus dem 13. Jahrhundert wurde an der ältesten medizinischen Fakultät im italienischen Salerno gelehrt!
    Arabische Ärzte benutzten frischen Salbeitee mit Honig zur Steigerung der geistigen Fähigkeiten.
    Salbei gehört zu den Lippenblütlern und kommt aus dem Mittelmeerraum, wächst aber bei uns auch ohne Probleme.
    Die Hauptwirkstoffe sind ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe, östrogenartige Stoffe, Saponine, sowie Zink und Vitamine.
    Seine vielfältige Heilwirkung umfasst Folgendes:
    Zusammenziehend und blutstillend
    Antibakteriell, gegen Pilze und entzündungshemmend
    Harntreibend und krampflösend
    Aber seine wichtigste Eigenschaft ist die ausgesprochen gute Schweiß hemmende Wirkung.
    Eingesetzt wird es bei Erkältung und Entzündungen der Atemwege, bei Depression, Diabetes, Gicht, Rheuma, Übergewicht, Verdauungsbeschwerden, Menstruationsbeschwerden und schlecht heilende Wunden.
    Mit der Schweiß hemmende Wirkung ist es das ideale Mittel zur Behandlung von Wechseljahrbeschwerden.
    Äußerlich als Tee kann er für Waschungen und Fußbäder genommen werden und zur Spülung bei Zahnfleisch und Rachenentzündungen.
    Innerlich als Tinktur und Nahrungsergänzungsmittel wirkt es auf den Magen Darmtrakt krampflösend und beruhigend. Bakterien werden abgetötet und Entzündungen gebremst.
    Bei Wechseljahrbeschwerden wirkt er ausgleichend und vor allen Dingen gegen Nachtschweiß und übermäßiges Schwitzen.
    Vorsicht ist bei stillenden Müttern gegeben, Salbei hemmt die Milchproduktion
    In der Aromatherapie wirkt der Geruch aufbauend und anregend, schenkt Ihnen Kraft und läßt Sie in Gesprächen immer die passenden Worte zu finden.

    Immun Booster

    Aromatherapie

    2 Tropfen Orangenöl
    2 Tropfen Nelkenöl
    2 Tropfen Zimtöl
    2 Tropfen Eukalyptusöl
    2 Tropfen Rosmarin

    Täglich in der Erkältungszeit auf einen Duftstein geben
    oder in der  Duftlampe vernebeln.

    Apfel

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    Der Apfel ist seit je her das Symbol der Liebe, Fruchtbarkeit und des Reichtum.
    Auch gesundheitlich hat er einiges zu bieten:
    So sagt das englische Sprichwort:An apple a day keeps the doctor away

    Da ist was Wahres dran, der hohe Gehalt an Ballaststoffen, Flavonoiden und Polyphenole reinigen den Körper von Stoffwechselgiften. Der vitalstoffreiche Apfel stärkt das Immunsystem, ist gut für das Herz und die Gefäße. Das enthaltene Quercitin wirkt entzündungshemmend. Als altes Hausrezept hilft ein geriebener Apfel bei Durchfall sowie bei Verstopfung.
    70% der guten Inhaltsstoffe sitzen unter der Schale und kommen nur bei sonnengereiften Früchten optimal vor. Der Apfel ist reich an Provitamin A, B Vitaminen inclusive Folsäure, Kalium, Eisen und Magnesium. Das macht ihn besonders geeignet für Sportler. Hierbei ist es besser einen Apfel zu essen als Saft zu trinken.
    Oder sie machen sich einen Apfeltee selber:
    1 Apfel mit Schale und Kerngehäuse in Stücke schneiden mit 1 Liter kochendes Wasser übergießen und 2 Stunden stehen lassen. Gut gekühlt ein leckerer Eistee für die ganze Familie.
    Aber Vorsicht! Äpfel gehören zu den stark belasteten Früchten mit Pestiziden.
    Deshalb gut waschen und mit einem weichen Tuch gründlich abreiben. Auch der Bio Apfel ist nicht bedenkenlos zu genießen. Gegen den Pilzbefall werden im Bioanbau Früchte und Wein mit Kupfer und Schwefel behandelt. Auch hier ist waschen und abreiben wichtig, da Kupfer entzündliche Prozesse im Körper fördert und die vermehrte Bildung von freien Radikalen. Außerdem kann Kupfer den Leberstoffwechsel stören.
    Am besten Sie haben einen eigenen Apfelbaum oder kennen eine Streuobstwiese zum selber pflücken. Generell sollten alte Apfelsorten den hochgezüchteten Äpfel wie z.B. Granny oder Braeburn bevorzugt werden.
    In der Küche ist der Apfel sehr vielseitig einsetzbar. Ob süß oder herzhaft er ist einfach lecker!

    Aprikose

    Aprikose (1)
    Die Frucht gehört zu den Rosengewächsen und hat es schon in der Antike gegeben. Sie liebt viel Sonne und sandige Böden. Hauptanbaugebiet ist heute die Türkei aber auch Italien und Spanien. Die orange leuchtende Frucht mit der samtigen Haut und dem saftigen süßen Fruchtfleisch ist sehr gesund. Am besten schmecken die Früchte, wenn man sie leicht eindrücken kann und rote Bäckchen haben. Saison hat die Aprikose vom Sommer bis in den Herbst.

    Sie ist reich an Beta-Carotin, das gut für die Augen aber auch für alle Schleimhäute im Körper ist.
    Vitamin A und C mit Phosphor, Magnesium, Kalium und Calcium stärkt die Knochen und gibt uns mehr Energie.
    Die Aprikose wirkt verdauungsfördernd, entwässernd, entfernt abgelagerte Toxine und unterstützt die Entgiftung der Leber.
    Die enthaltene Folsäure optimiert die Produktion der Blutzellen.
    Sie ist die Schönheitsfrucht für Haut, Haare und Nägel.
    Die enthaltene Salicylsäure hat eine antimikrobielle Wirkung auf den Magen Darm Trakt. Den Stoff kennt man durch das Aspirin. So kann die Aprikose auch bei Kopfschmerzen helfen.

    Am liebsten pur naschen, dann kommen die guten Inhaltsstoffe voll zu Geltung.
    Ein kalt gerührter Fruchtaufstrich ist ebenfalls ein Genuss. Dafür Früchte pürieren, etwas Vanille dazu geben und mit Agar Agar oder Gelatine binden!

    Die süßen Aprikosenkerne der Zuchtformen werden zur Herstellung von Amaretto Likör und Marzipan verwendet. Den bitteren Kernen der Wildform werden gesundheitliche Vorteile zugesprochen, die sehr umstritten sind.

    Süßkartoffel

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    Die Süßkartoffel wird eigentlich Batate genannt und hat mit unserer Kartoffel nichts zu tun. Auch der Geschmack ist völlig anders, wenn überhaupt ist der Geschmack eher mit der Möhre zu vergleichen. 120 Tonnen Süßkartoffeln werden jährlich auf der ganzen Welt geerntet, davon der größte Teil in China. Sie stammt ursprünglich aus Südamerika. In Spanien und Portugal galt sie als Speise der Armen. Die Süßkartoffeln die wir hier kaufen können stammen meist aus Israel oder Südamerika.
    Im Extremfall kann sie bis zu 30 cm lang und mehrere Kilo schwer werden. Wegen ihres hohen Wassergehalt ist sie nicht so lange lagerfähig wie eine Kartoffel und sollte nicht im Kühlschrank gelagert werden sondern am besten bei Zimmertemperatur. Da sie roh und gekocht verzehrt werden kann ist sie sehr vielseitig in der Küche einsetzbar.

    Die guten Inhaltsstoffe macht die Batate zu einem echten Superfood. Die CSPI – Center for Science in the Public Interest (eine unabhängige Gesundheitsinformationsplattform in Amerika) bewertete die Süßkartoffel mit 184 Punkte für ihren Nährstoff-und Vitalstoffreichtum. Die normale Kartoffel bekam dagegen nur 83 Punkte.

    Aber was ist denn jetzt drin?
    Wissenschaftler fanden den Stoff Caiapo in der Süßkartoffel. Dieser Stoff kann bei rohem Verzehr den Blutdruck und Blutzucker stabilisieren.
    Ungewöhnlich reich an Antioxidantien schützt sie vor Entzündungen im Körper.
    Die Batate enthält sehr viel Folsäure, das besonders wichtig für Schwangere ist.
    Die sekundären Pflanzenstoffe unterstützen das Immunsystem.
    Die vielen Ballaststoffe sorgen für eine gesunde Verdauung.
    Sie sind reich an Kalium und schützen damit vor Herz- Kreislauferkrankungen.
    Auch der hohe Magnesiumanteil ist zu erwähnen, der zusammen mit Kalium vor Muskelkrämpfen schützt.
    Prall gefüllt mit Vitamin C, Carotinoiden und Vitamin E beugt sie der Zellalterung vor.
    Die Süßkartoffel ist eine gute Quelle für Mineralien wie Mangan, Kupfer und Eisen.
    Auch die Nervenvitamine B2, B6 und Biotin sind reichlich vorhanden.

    Hat es auch Sie überzeugt? Ich bin vom Geschmack, der Vielzahl der möglichen Anwendungen in der Küche und den gesundheitlichen Aspekten total angetan!

    Seien Sie neugierig und probieren Sie es aus!

    Steckrübe

    Die Steckrübe gehört zu der Familie der Kreuzblütengewächse und wird
    auch Kohlrübe oder Bodenkohlrabi genannt.
    Im 17. Jahrhundert kam sie aus Skandinavien zu uns.
    Im 1. Weltkrieg wurde die Streckrübe aus Not zum Ersatz der Kartoffel gegessen. Vorher wurde sie nur als Schweinefutter angebaut.

    Heute findet die Steckrübe so langsam wieder den Weg auf unsere Teller. Von September bis Mai ist Erntesaison. Die Rübe lässt sich problemlos dunkel und kühl über Wochen lagern. Es ist eine große runde Knolle mit derber Schale, das Fruchtfleisch ist fest und gelb.

    Die guten Inhaltsstoffe und die vielseitige Zubereitung sollten neugierig machen! Mit nur 35kcal und einem deutlich niedrigeren Kohlenhydratgehalt pro 100g ist die Steckrübe der ideale Ersatz zur Kartoffel. Aber auch die anderen Werte schlagen die Kartoffel um Längen.Richtig viel Kalium für den Energiehaushalt und Beta Carotin fürs gute Sehen.
    Viele B Vitamine für die Nerven und Vitamin K für die Blutgerinnung. Außerdem Calcium und Vitamin C. Das besondere sind die Senföle, das sind Schwefelhaltige Stoffe die entzündungshemmend auf Magen und Darm wirken.
    Wie aus der Kartoffel lassen sich Püree, Pommes und ein Steckrübensalat herstellen. Einfach wie gewohnt alles für einen Kartoffelsalat herrichten und die Kartoffel durch Steckrübe ersetzen.
    Im Auflauf oder als „Bratkartoffel“ sehr lecker! Roh geraspelt sogar im Salat ein Genuss.